Günstige elektrische Fußbodenheizungen | Home Perfect
Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Service Hotline: 0234 / 520 04 990
Kostenloser Versand ab 70 € (DE / Paket)
Einfache Rückgabe – 30 Tage Widerrufsrecht
Zur Startseite gehen

Fußbodenheizung elektrisch

Eine elektrische Fußbodenheizung ist wartungsfreundlich, leicht zu montieren und ideal für die Nachrüstung geeignet. Sie lässt sich problemlos mit bestehenden Heiz- und Lüftungssystemen kombinieren. Warum ihr nach wie vor eher schlechter Ruf ihr alles andere als gerecht wird, erläutern wir in diesem Beitrag genauer.

Welche Vorteile hat eine elektrische Fußbodenheizung?

  • angenehme Strahlungswärme, Allergiker-freundlich, ästhetisch
  • geringe Aufbauhöhe
  • kostengünstig in der Anschaffung
  • schnell und einfach zu verlegen
  • geringe Reaktionszeit
  • wartungsfreier Betrieb
  • keine Emissionen
  • mit vielen Bodenbelägen kombinierbar
  • kostengünstiges Heizen bei Nutzung von Solarstrom

Die Vorteile, die man von wasserführenden Flächenheizungen kennt, bietet auch die elektrische Variante: hoher Komfort durch angenehme Strahlungswärme, keine Staubaufwirbelung und keine störenden, platzeinnehmenden Heizkörper.

Bei einer elektrischen Fußbodenheizung kommen Elektro-Heizmatten zum Einsatz. Sie bestehen aus flexiblem Gewebe, auf das dünne Drähte aufgeklebt sind und lassen sich ganz einfach ausrollen. Es gibt auch Heizfolien, bei denen statt der Heizdrähte mit Heizstreifen gearbeitet wird. Sie lassen sich einfach und schnell mit einer Schere auf die richtige Größe zuschneiden.

Weil die Elektro-Heizmatten so dünn sind, beträgt die Aufbauhöhe der gesamten Flächenheizung lediglich 10 mm. Durch diese minimale Aufbauhöhe kann diese Art der Flächenheizung überall eingesetzt werden – insbesondere auch in Altbauten, wo wenig Spielraum vorhanden ist. Zudem punktet die elektrische Fußbodenheizung mit einer sehr kurzen Reaktionszeit; die Heizflächen erwärmen sich sehr schnell.

Die Heizmatten bei elektrischen Fußbodenheizungen können direkt mithilfe von speziellem Kleber auf dem bestehenden Estrich oder Bodenbelag angebracht werden. Ist der Untergrund fest und eben, kann sogar auf bestehende Fliesen verlegt werden. Mit etwas mehr Aufwand ist es auch möglich, dass die Heizung auf Holzdielen verlegt wird.

Grundsätzlich können Sie jeden Bodenbelag auf einer elektrischen Fußbodenheizung verlegen. Empfehlenswert sind jedoch – genau wie bei der wassergeführten Flächenheizung – Beläge aus Naturstein oder Keramik, da diese die Wärme besonders gut leiten. Achten Sie also in jedem Fall bei den Herstellerangaben auf den Wärmedurchlasswiderstand und die Wärmebeständigkeit des von Ihnen gewünschten Bodenbelags.

Wenn Sie eine elektrische Fußbodenheizung als alleinige Heizung mit Netzstrom betrieben, kann das zu hohen Stromkosten führen. Mit selbst erzeugtem Strom sieht das schon anders aus. Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage und einem Speicher für die gewonnene Solaranergie haben Sie die Möglichkeit, kostensparend zu heizen und Ihre Energiekosten zu senken.

Bei Niedrigenergiehäusern wird sogar mehr und mehr die Kombination mit einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eingesetzt.

Verlegung einer elektrischen Fußbodenheizung

Vorbereitung und Fräsen von Nuten

Im Rahmen einer professionellen Planung wird u. a. festgelegt, wo sich die Bodensensoren befinden und wo entlang die Sensor- und Netzkabel verlaufen sollen. Anhand dieses Plans können Sie jeweils eine Nut für den Temperaturfühler und das Netzkabel in den Boden fräsen. Beseitigen Sie im Anschluss Unebenheiten und befreien Sie den Untergrund von groben Verschmutzungen.

Sollte eine Zusatz-Dämmung erforderlich sein, so wird diese im nächsten Schritt verlegt. Sie stellt sicher, dass nicht unnötig Energie ins Erdreich oder unbeheizten Kellerräumen abgegeben wird.

Verlegen der Heizmatten

Beginnen Sie mit dem Verlegen der Heizmatten am im Plan festgelegten Startpunkt.
⚠️ Achten Sie beim Zuschneiden der Heizmatten unbedingt darauf, dass Sie nur das Trägermaterial und nicht die Heizleiter durchtrennen. Am Wendepunkt müssen Sie die Matte um 180 ° drehen und können dann einfach mit der nächsten Bahn fortfahren.

Der Temperaturfühler wird in ein Leerrohr mittig zwischen zwei Heizleitern in der gefrästen Nut angebracht.

Verspachteln

Ist die Fläche vollständig mit Heizmatten ausgelegt, können Sie den für Fußbodenheizungen geeigneten Fliesenkleber oder die Ausgleichsmasse auftragen. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass Lufteinschlüsse vermieden werden. Diese können nicht nur zu einer Beeinträchtigung der Wärmeleitfähigkeit, sondern auch zu Defekten durch Überhitzung führen.

Je nach gewünschtem Bodenbelag ist es eventuell erforderlich, dass zwischen Heizmatte und Oberboden eine mechanische Schutzschicht verlegt wird. Dies ist zum Beispiel bei elastischen Bodenbelägen wie Linoleum oder PVC und Teppich notwendig. Die zusätzliche Schicht soll sicherstellen, dass sich durch den weichen Bodenbelag keine spitzen Gegenstände durchdrücken und so die Heizmatten beschädigen können.

Prüfung und Anschluss

Wurde die elektrische Leitung geprüft und gemessen, wird abschließend der Temperaturregler angebracht. Nach Aushärtung der gleichmäßig verspachtelten Fläche können Sie mit der Verlegung des Bodenbelags beginnen. Danach können Sie Ihre elektrische Fußbodenheizung in Betrieb nehmen.

Sollten Sie Fragen haben oder eine Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns gerne. Unser erfahrenes Team freut sich auf Sie:

zur Service-Übersicht