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Dezentrale Wohnraumlüftung – frische Luft effizient und flexibel

Eine dezentrale Wohnraumlüftung sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch in einzelnen Räumen oder ganzen Wohnungen – ohne aufwendige Luftkanäle. Sie ist die ideale Lösung für alle, die Wert auf gesunde Raumluft, Energieeffizienz und einfache Nachrüstung legen. Gerade bei Sanierungen oder Modernisierungen lässt sich eine Wohnraumlüftung nachträglich einbauen, ohne große bauliche Eingriffe vornehmen zu müssen.

Was ist eine dezentrale Wohnraumlüftung?

Im Gegensatz zur zentralen Lüftung, bei der ein großes Gerät das gesamte Gebäude versorgt, arbeitet die dezentrale Wohnraumlüftung mit mehreren kompakten Einzelgeräten. Diese werden direkt in die Außenwand der jeweiligen Räume eingebaut. So kann jeder Raum individuell und bedarfsgerecht belüftet werden.

Ein großer Vorteil: Die Installation gestaltet sich vergleichsweise einfach und eignet sich gut für Bestandsgebäude, Eigentumswohnungen oder einzelne Wohnbereiche. Wer eine Wohnraumlüftung nachträglich einbauen möchte, trifft mit einem dezentralen System oft die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Wahl.

Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Besonders effizient ist die dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Diese Systeme entziehen der abgeführten Raumluft die Wärme und übertragen sie auf die frische Luft, die von außen zugeführt wird. So bleibt die Heizenergie im Haus, während gleichzeitig frische, sauerstoffreiche Luft zugeführt wird.

Das Ergebnis:

  • Ein spürbar besseres Raumklima
  • geringere Heizkosten
  • Vermeidung von Schimmelbildung
  • höhere Energieeffizienz des Gebäudes

Moderne Geräte arbeiten leise, sind oft per Funk oder App steuerbar und lassen sich einfach auf die Bedürfnisse der Bewohner abstimmen.

Kosten einer dezentralen Wohnraumlüftung

Die Kosten für eine dezentrale Wohnraumlüftung liegen in der Regel unter denen einer zentralen Anlage. Für ein Einfamilienhaus mit etwa 120 m² Wohnfläche sollten Sie mit 4.000 bis 5.000 Euro rechnen. In diesem Preis sind meist rund sechs Lüftungsgeräte inklusive Steuerung und Abluft enthalten.

Die tatsächlichen Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:

  • Anzahl der Räume
  • Art der Lüftungsgeräte
  • Wärmerückgewinnung ja oder nein

Fördermittel und Zuschüsse können über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beantragt werden – das gilt besonders für Anlagen mit Wärmerückgewinnung. Ein qualifizierter Fachbetrieb kann die Kosten nach einer Vor-Ort-Besichtigung realistisch einschätzen und Sie umfassend zu Fördermöglichkeiten beraten.

Arten der dezentralen Wohnraumlüftung

Im Bereich der dezentralen Wohnraumlüftung gibt es unterschiedliche Varianten:

Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Ideal für Wohn- und Schlafräume. Sie sorgt für kontinuierlichen Luftaustausch bei minimalem Wärmeverlust.

Dezentrale Abluftsysteme

Diese Systeme führen verbrauchte Luft nach außen ab und eignen sich besonders für Bäder, WCs oder Hauswirtschaftsräume.

Dezentrale Zu- und Abluftsysteme ohne Wärmerückgewinnung

Sie ermöglichen einen einfachen Luftaustausch, kommen jedoch meist ohne energetische Rückgewinnung aus.

Flexible Lüftungslösung mit Zukunft

Eine dezentrale Wohnraumlüftung ist die ideale Lösung für alle, die ihr Zuhause flexibel und nachhaltig belüften möchten. Insbesondere für Bestandsgebäude gilt: Wenn Sie eine Wohnraumlüftung nachträglich einbauen möchten, bieten dezentrale Systeme maximale Flexibilität bei überschaubaren Kosten.

Haben Sie Fragen oder wünschen eine persönliche Beratung? Unser erfahrenes Team unterstützt Sie gerne bei der Auswahl der passenden Lüftungslösung.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum brauche ich eine dezentrale Lüftung?

Frische und saubere Luft sind die Grundvoraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Die modernen, energetisch dichten Gebäudehüllen führen jedoch vermehrt dazu, dass einfaches Fensteröffnen bzw. Stoßlüften nicht ausreicht, um genügend und vor allem kontinuierlich frische Luft in die Räume zu bringen. Die Folgen durch diese „Frischluftunterversorgung“ können Feuchteschäden, Schadstoffe in der Atemluft und auch gesundheitliche Risiken durch Schimmelbildung sein.

Was ist eine dezentrale Lüftung und wie funktioniert sie?

Eine dezentrale Wohnraumlüftung ist eine Lüftungsanlage, die in einzelnen Räumen oder Wohnungen installiert wird und die Luft im Raum entweder auf natürliche Weise oder durch den Einsatz von Ventilatoren belüftet. Im Gegensatz zu einer zentralen Lüftungsanlage, die die Luft im gesamten Gebäude verteilt, ist die dezentrale Lüftung auf einen Raum oder eine Wohnung beschränkt. Eine dezentrale Wohnraumlüftung funktioniert durch den Einsatz von Ventilatoren oder durch natürliche Luftströmungen. In der Regel werden die Lüftungseinheiten in den Wänden oder Fenstern installiert, um eine kontrollierte Belüftung des Raumes zu gewährleisten. Die Lüftungseinheiten können mit einem Wärmerückgewinnungssystem ausgestattet werden, um die Wärme im Raum zu halten und den Energieverbrauch zu reduzieren.

Was ist eine zentrale Lüftung und wie funktioniert sie?

Eine zentrale Wohnraumlüftung ist ein Lüftungssystem, das speziell für Wohnhäuser entwickelt wurde und dazu dient, die Luftqualität im Innenbereich zu verbessern. Das System besteht aus einer zentralen Einheit, die die Luft in verschiedenen Zimmern ansaugt und durch einen Filter reinigt, bevor sie wieder in die Räume zurückgeführt wird. Eine zentrale Wohnraumlüftung arbeitet in der Regel mit einem geschlossenen Kreislauf, bei dem die Luft im Haus kontinuierlich zirkuliert und dabei von einem Filter gereinigt wird. Ein Ventilator saugt die verbrauchte Luft aus den Räumen ab und führt sie durch einen Wärmetauscher, wo sie abgekühlt oder aufgewärmt wird. Die gereinigte Luft wird dann in die Räume zurückgeführt.

Wo liegt der Vorteil der dezentralen Lüftung im Vergleich zur zentralen Lüftung?

Beide Lüftungssysteme verbessern die Luftqualität und können durch Senkung der Feuchtigkeit Schimmelbildung vorbeugen. Die Installation einer dezentralen Wohnraumlüftung ist jedoch einfacher und günstiger, da beispielsweise Handwerkerkosten für umfangreiche Rohrverlegungen wegfallen. So kann man mit einer Ersparnis zwischen 30 und 35 % rechnen. Darüber hinaus nimmt eine dezentrale Lüftungsanlage weniger Platz weg, da diese keine Schächte benötigt, wie die zentrale Lüftung.

Wie funktioniert eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung?

Durch die Pendelbewegung strömt abwechselnd Zu- und Abluft durch das Lüftungsrohr. Dabei können nicht nur Schadstoffe durch integrierte Filtersysteme absorbiert, sondern auch Wärme gespeichert werden. Dafür ist ein Keramikwärmetauscher zuständig, der während der Abluftphase die Wärme der verbrauchten Raumluft zwischenspeichert. Wechselt der Ventilator seine Laufrichtung, so wird Frischluft angesaugt und über die luftführende Innenblende in den Innenraum geleitet. Dabei strömt diese wieder durch den aufgeladenen Wärmetauscher, welcher die Wärme wieder abgibt. Somit kann frische, erwärmte Luft in das Gebäude strömen. Dadurch kann bis zu 91 % der Wärme zurückgewonnen werden. Achtung: Je höher die Leistungsstufe des Geräts eingestellt ist, desto weniger Wärme kann zwischengespeichert werden. Es wird daher empfohlen, die dezentrale Lüftung dauerhaft auf einem mittleren Leistungsniveau zu betreiben. Bei 4 Lüftungsstufen wird die Stufe 2 oder 3 empfohlen. Der Keramik-Wärmetauscher speichert nicht nur die Wärme im Inneren des Gebäudes. Gerade in den heißen Sommermonaten trägt er entscheidend zu einer natürlichen Klimatisierung bei. In den kühleren Nächten speichert der Keramikstein die kühlere Luft und gibt diese an heißeren Tag stetig wieder ab, sodass eine Hitzeentwicklung in den Innenräumen verhindert wird.

Welches Kabel benötige ich?

Wir empfehlen mit Nachdruck die Verwendung eines flexiblen LiYY-Kabels (Li = Litze, Y = PVC-Isolation, Y = PVC-Mantel). Das verwendete BUS-Leitungssystem kann flexibel, sternförmig oder in Reihe zu den Lüftern verlegt werden. Um Kabelbrüche zu vermeiden, dürfen keine Massivdraht-Kabel verwendet werden. Den Querschnitt für das optimale Kabel, legen Sie anhand der Tabelle fest, die bei der Steuerung dabei liegt.

Kann ein Sensor nachgerüstet werden?

Sofern der Motor den benötigten Steckplatz hat, ja. Motoren, die vor 2019 hergestellt wurden, haben diesen Steckplatz leider nicht.

Gibt es einen CO²-Sensor, der die Lüftung hochstellt, wenn der Grenzwert überschritten wird?

Ja, dieser ist bei der Smart Control Hub serienmäßig verbaut.

Kann ich meine bestehende SmartFan-Lüftung mit Touch-Steuerung zusätzlich optional auch mit dem Wi-Fi Smart Control Hub parallel betreiben?

Nein. Pro Anlage eine Steuerung, oder auf jeder Etage eine Steuerung. Sie können 6 Geräte mit der einen und 2 oder 6 Geräte mit der anderen betreiben, allerdings nicht einen Lüfterverbund mit zwei Steuerungen.

Kann ich die Touch-Steuerung auch zusätzlich per App steuern?

Nein, die Touch-Steuerung ist nicht per App steuerbar.

Wie groß muss die Kernbohrung sein?

Der Durchmesser der Bohrung muss 162 mm betragen.

Wie tief und wie breit muss der Kabelschlitz sein und an welcher Stelle sollte er sein?

Der Kabelschlitz sollte 10 mm breit und 50 mm tief sein und im Rohr oben liegen, weil die Blenden hier die beste Abdeckung haben.

Wann kann ich meine eingebaute Anlage in Betrieb nehmen?

Die Inbetriebnahme sollte erst nach einer Grundreinigung erfolgen, da es keine Staubentwicklung mehr geben darf. Das betrifft auch den Bereich um das Haus herum. Sollten noch Erdarbeiten anstehen, Steine für die Außenanlage geschnitten werden o. ä., so schalten Sie die Lüftung bitte für diese Zeit aus.

Wie oft sollte ich den Filter wechseln?

Der Filter sollte vierteljährlich geprüft werden und kann bei Bedarf abgesaugt und ausgewaschen werden. Einmal pro Jahr ist ein Austausch sinnvoll, denn man sollte bedenken: nur mit einem sauberen Filter kann die Lüftungsanlage für saubere Luft sorgen. Wird dieser zu lange nicht gereinigt bzw. gewechselt, ist er der optimale Nährboden für Pilze und Bakterien.

Kann ich Teile der Lüftungsanlage wie die Blenden und Hauben zum Säubern in den Geschirrspüler legen?

Nein, davon raten wir auf jeden Fall ab, denn hierdurch werden die Dichtungen aus Gummi porös und es schadet den Klebestellen. Besser ist es, die entsprechenden Teile per Hand abzuspülen.